Eine neue Technologie wird in einigen Monaten in Deutschland zur Verfügung stehen. Hierbei ist die Rede vom LTE (Long Term Evolution), dem Nachfolgestandard des UMTS. Er soll in Sachen Übertragung und Verfügbarkeit neue Maßstäbe setzen. Mit UMTS und HSDPA sind heutzutage maximal 14,4 Mbit / s möglich. Bei LTE ist vom 10-fachen dieses Wertes die Rede. Dies beschränkt sich natürlich auf den Downlink. Im Uplink sind sich die Experten noch nicht ganz einig, doch gehen viele von 30 - 50 Mbit / s aus. Die Frequenzrechte für die neue Technologie wurde bereits Mitte dieses Jahres durch die Bundesnetzagentur vergeben. Die 4 großen deutschen Anbieter (Vodafone, T- Mobile, O2 und E- Plus) ließen sie sich 4,4 Mrd. Euro kosten. Nachdem sie den Zuschlag erhielten, begannen sie auch gleich mit dem Netzausbau. Zumindest trifft dies auf T- Mobile und Vodafone zu. Die anderen beiden Anbieter wollen wohl 2012 oder 2013 damit beginnen. Sie werden sich bis dahin auf so genannte Roamingabkommen beschränken, d. h. sie werden die Konkurrenznetze nutzen. Als erste Nutzungsgeräte wird mit LTE Surfsticks gerechnet. Für sie ist der geringste Entwicklungsaufwand von Nöten. LTE Handys werden erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen, da diese Geräte weitaus mehr Funktionen übernehmen müssen. Die Preise für sie sind heute noch nicht bekannt.